In den wenigsten Unternehmen laufen noch über Jahre hinweg die gleichen Teile vom Fertigungsband. Das hat Konsequenzen. Auch für die Messtechniker, die mittlerweile permanent mit neuen Messaufgaben konfrontiert werden. Aline Baumeister, Produktmanagerin der ZEISS 3D Automation, nennt fünf Stellschrauben, an denen Messprofis drehen können, um den Messprozess trotz immer kleinerer Losgrößen noch sicherer und effizienter machen.

Tipp 1: Temperaturüberwachung in Echtzeit

Um die Präzision ihrer Messgeräte zu garantieren, legen die Hersteller genau fest, wie stark die Umgebungstemperatur vom Idealwert abweichen darf. In der Regel sind die Grenzwerte eng gesetzt. Was Unternehmen zwingt, die Temperatur streng zu überwachen. Temperaturlogger messen nicht so präzise und sie erfassen auch nicht automatisch die zur Interpretation der Messergebnisse relevanten Raumtemperaturgradienten. Somit erkennt der Messtechniker eine Überschreitung der Grenzwerte – wenn überhaupt – erst nach der Messung. Das Temperaturüberwachungssystem ZEISS TEMPAR dagegen erfasst die Temperatur mit mehreren Sensoren in Echtzeit. Zudem wird automatisch ein Raumtemperaturprofil erstellt. Treten also unzulässige Schwankungen über einen bestimmten Zeitraum oder auch räumlich auf, warnt TEMPAR den Bediener. So werden temperaturbedingte Fehlmessungen ausgeschlossen. Darüber hinaus lassen sich so auch die Ursachen für die Überschreitung der Grenzwerte leichter detektieren – besonders einfach und auf einen Blick dank des TEMPAR Cockpits. Damit lassen sich auch einfach mehrere Messräume an verschiedenen Standorten gleichzeitig überwachen. Und nicht nur das. Auch die Analyse und der Vergleich aller Daten werden mit TEMPAR Cockpit zum Kinderspiel.

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